Worauf wartest du?

Ibn Abi ad-Dunya überliefert in seinem Buch “Tul al-Amal” von ‘Uqbah ibn Abi as-Sahba folgende Worte. Er sagte:

“Ich hörte al-Hasan sagen: ‘O ihr Gesellschaft der Jugendlichen, hütet euch vor dem Hinausschieben!'”

“Ich werde tun, ich werde tun.” Und dies ist das Übel der Jugend. Das Übel der Jugendphase ist “ich werde tun”. Das Übel, welches so viele von den Jugendlichen zerstört hat, ist: “Ich werde bereuen, ich werde die Gebete einhalten, ich werde meinem Vater gütig sein, ich werde, ich werde…” Er schiebt hinaus! Er macht es nicht! Er beeilt sich nicht! Er zieht keinen Nutzen! Vielmehr zögert er nur. Immer wenn er sich die Reue, die Einhaltung der Gebete, die Achtsamkeit in der Güte zu den Eltern usw. vornimmt, kommt dieses Übel.

Er zögert. Er sagt: “Ich werde es nach einem Monat tun, nach einem Jahr, wenn ich dieses und jenes Alter erreiche.” Er zögert und zögert, bis er (schließlich) den Segen der Jugend versäumt. Er versäumt es, Nutzen aus seiner Zeit zu ziehen. Und dennoch schiebt er weiterhin hinaus und es kann sein, dass einige von ihnen die Reue bis zu einem gewissen Lebensalter hinauszögern, bis sie dann der Tod, bevor sie jenes Alter erreichen, zerstört.

So sagte er: “O ihr Gesellschaft der Jugendlichen, hütet euch vor dem Hinausschieben!” “Ich werde tun… ich werde tun…”

Aus einer Aufnahme von Schaykh ʻAbd ar-Razzāq al-Badr raḥimahullāh (möge Allāh ihm gnädig sein)

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