Wie helfe ich einem Nichtmuslim bei Depressionen?

Mir ist aufgefallen, dass es Muslime gibt, die sich fragen, wie sie anderen Muslimen bzw. vor allem Nichtmuslimen helfen können, wenn sie unter Depressionen leiden. Sie erstreben Lösungen, doch vergessen gleichzeitig das Gesetz Allahs subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er).

Das Krankheitsbild “Depression”

Menschen mit Depressionen sehen keinen Sinn in ihrem Leben. Sie sind voller Zweifel, haben Angst vor der Zukunft und wünschen sich häufig, nicht mehr existent zu sein. Wahrlich handelt es sich dabei um einen Zustand der Krankheit, den Allah subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er) bei einer Person herbeigeführt hat. Wie kann es also sein, dass man Menschen mit dieser Krankheit helfen möchte; gleichzeitig vergisst man jedoch, dass das Wort Allahs subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er), der Koran, die einzige Heilung ist? Wie wir feststellen, befinden sich depressive Menschen in einem sogenannten “Teufelskreis”. Die Symptome klingen meist nur zeitweise ab, doch spätestens nach einigen Monaten oder Jahren kehren sie zurück. Selbst jahrelange Therapien sind erfolglos. Dies, weil man versucht, Heilung zu erreichen, während Allah subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er) nicht mit einem zufrieden ist.

Die Zufriedenheit obliegt Allah subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er)

Warum sollte Allah subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er) eine Person mit Glückseligkeit segnen, mit der Er nicht zufrieden ist? Subhanallah, und dann gibt es sogar Muslime, die zu einer depressiven Person Dinge sagen wie: “Du solltest dich vielleicht mal öfter entspannen”. Oder: “Vielleicht wären ein paar Wochen Urlaub gut für dich, damit du abschalten kannst”. Soll das wirklich hilfreich sein, obwohl es sich hierbei um eine Person handelt, die den Islam überhaupt nicht praktiziert oder gar die Existenz Allahs subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er) leugnet (also ein Kafir)?

Eine Fragestellerin fragt: Wie kann ich einem Nichtmuslim helfen, der unter Depressionen leidet? Er antwortete folgendes:

Erzähle ihnen von Allah subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er) und der Größe von Allah. Wirklich. Erzähle ihnen von Allah. Erzähle ihnen, wie wunderschön Allah ist. Erzähle ihnen, wie liebevoll Allah ist. Erzähle ihnen, wie großzügig Allah ist. Erzähle ihnen von den unendlichen Gnaden, die uns Allah subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er) an jedem einzelnen Tag zuteil werden lässt.Verbinde die Leute mit ihrem Schöpfer. Das ist eine ernsthafte Angelegenheit. Verbinde die Leute mit Allah! Das ist eine Sache, mit der viele von uns in der Dawa Probleme haben. Selbst gegenüber Muslimen haben wir eine große Krankheit: Wir verbinden Leute mit Aktionen, wir verbinden Leute mit Leuten, und wir verbinden Leute mit den Häusern von Allah subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er) (den Moscheen), und das ist falsch. Verbinde Leute mit Allah subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er)! Verbinde Leute nicht mit dem Redner, verbinde Leute nicht Konferenzen, verbinde Leute nicht mit dem Koran, verbinde Leute nicht mit dem Gebet. Du verbindest Leute mit Allah, durch das Gebet, durch den Koran, durch Unterrichte, durch Konferenzen! Aber sprich mit den Leuten über Allah subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er)!


Allah einzig und allein kann Probleme zu lösen. Allah. Doch er (die depressive Person) ist noch kein Muslim, also erzähle ihm von Allah!


Quelle: How to help a non-muslim to get through depression? – Q&A – Mohammad Hoblos

La hawla wa la quwatta illa billah

Es gibt keine Kraft außer bei Allah subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er). Niemals dürfen wir das vergessen. Wer aufrichtig an Allah glaubt und den Islam so praktiziert, dass Er subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er) mit einem zufrieden ist, der wird ein zufriedenes Leben führen. Wer sich Ihm subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er) jedoch widersetzt, der sollte sich bewusst sein, wem gegenüber er sündigt, und wie gewaltig doch sein Hochmut ist. Jenem ist ein enges, unglückliches Leben beschieden – unabhängig davon, wieviel Besitz er in der Dunya hat, und was er sich leisten kann. Wer Allah subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er) vergisst, der wird von Ihm ebenfalls vergessen. Und Er ist doch der Reueannehmende und der Barmherzige. Und keiner Seele hat er mehr auferlegt, als sie zu leisten vermag, wie Er subḥānahu wa ta'āla (verherrlicht und erhaben sei Er) in Vers 286 der Sura Al-Baqarah sagt.

Übrigens: Es gibt ein Buch mit dem Titel “Der Weg der Glückseligkeit”, das gut zu dem Thema passt.